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bnr
Im Forum ist ein neuer Virus ausgebrochen.In Fachkreisen auch Stizostedionkayakdrenitis genannt.Böser Auslöser.
Äußerst ansteckend und  mit Vorsicht zu genießen.Gute Therapiemöglichkeit bietet Yakdrenalin.
Kontraindikation sind Ehefrau und Freundin.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt bitte Euren Tackledealer oder Angelguide.
Höchste Suchtgefahr.


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Angeln vom Kajak/Kayak

Was in vielen Ländern bereits Lege artis ist, muss, besonders in deutschem Lande,
erst mal überzeugen.
"Wat der Bur net kennt, dat frisst`er nich"...

Kann man Kayak und Boot vergleichen ?
Nö !
Man könnte Fahrrad und Auto vergleichen- unrealistisch...
Beides hat Vor- und Nachteile.

Erwartet in diesem Bericht bitte keine langjährige Yak-Erfahrung.

Die immer wieder aufkommende Frage :
"Ist das Kayak kippsicher" ?
Nein !
PikePoint

Man kann, sollte und muss immer damit rechnen, es gibt viele Gründe dafür, ins Wasser zu fallen.
Auch wenn die Kayaks einen breiten, geraden/platten, oder sogar 2-Kieligen Rumpf haben, liegt der
Schwerpunkt weit oberhalb der Wasseroberfläche.
Was bedeutet, daß vernünftige/sichere Kleidung und die Sicherung des Tackles an erster Stelle stehen.
Darüber muss man sich im Klaren sein.

Warum ein schmaler Tupperkahn ?
Ein "normales" Boot bietet Platz, Trockenheit und man ist schnell von A nach B unterwegs.
Voraussetzung ist eine oft kostenpflichtige Slippe und Benzin, Versicherungen, ein Stellplatz etc.
Den Tupperkahn kann man an vielen Stellen einfach ins Wasser schmeißen, braucht keinen Treibstoff,
und Stellen, die man mit einem Außenborder nicht erreicht, sind mit dem Kayak erreichbar-z.B.freie Stellen
im Kraut oder Seerosenfeld.
 Ein Pro und Contra-Thema, was einen eigenen Bericht ausmachen würde.
Daher nur eine Kurzfassung.

Jut...
Entschließt man sich zum Wahnsinn, stellt sich die Frage :"Welches Kayak soll´s sein ?"
Sucht man im www., finden sich viele verschiedene Modelle- selbst in Deutschland.
Einfache, mit Paddel/Handarbeit betriebene Yaks, oder Modelle mit Flossen/Schrauben- Antrieb, die
per Beinarbeit betrieben werden.
Hier kann man wirklich von AngelSPORT reden.Muskelkater ist nach den ersten Touren versprochen.
Einfache Yaks in der Grundausstattung gibt´s für kleines Geld im 3-Stelligen Bereich.
Für fußbetriebene Modelle darf der Geldbeutel etwas größer ausfallen und sollte je nach Kayak
mit 2-3 Tausend Euro gefüllt sein.
Nicht zu unterschätzen sind diverse Kleinigkeiten, die wiederum einen Großteil der Grundausstattung
ausmachen.Schwimmweste, Paddel, wasserdichte Tonnen etc.
Um das Wassergefährt angeltauglich zu machen, bedarf es nochmals einiger Investitionen.
Echolot, Anker, Rutenhalter, etc.Nicht zu vergessen sind Edelstahlschrauben, Nieten, Dichtmasse, Kabel,
Kabelbinder usw.
Der Kleinkram fällt gut ins Geld !

Hier mal einige verschiedene Modelle, die durch unsere User bisher in Betrieb sind.

Hobie-Revolution mit Flossenantrieb (www.yakdrenalin.de)
PikePoint

Native-Watercraft-Mariner mit Schraubenantrieb (Looser, Maassnoek/www.pike-attack.de)
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Prowler15-Ocean-Kayak (Cusack, Stizostedion)
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Feel-Free-Moken12 (Perch)
PikePoint

Fußantrieb gesteuerte Modelle haben den Vorteil, daß die Hände
zum eigentlichen Nutzen frei sind, dem Angeln.

Einige wirklich nützliche Umbauten kann man am Kayak vornehmen.
Dazu gehören z.B. spezielle Ausleger, die man entweder kaufen kann- oder selber baut.
Ausleger schützen in erster Linie vor dem Umdrehen des Kayaks auf den Kopf und
dem daraus resultierenden Tackleverlust.Der meiste Kram sollte mit Leinen gesichert sein...in der
Realität sieht´s bestimmt anders aus.
Weiter sind die Ausleger eine gute Angriffsfläche beim ungewollten Badegang.
Einer unserer User kann davon ein Lied singen, der nach ca. 20.Min Strecke auf die Nordsee (weit vom Ufer)
Baden ging.
Von namhaften Herstellern gibt´s verschiedene, leider nicht gerade günstig, Modelle.

Der Eigenbau für unter 100€ :
PikePoint

Montiert :
PikePoint

Durch die Ausleger ist es mit ein wenig Übung möglich, stehend zu fischen.
PikePoint
Ein klares Pro beim Jerken z.B., was sitzend aber auch ohne Weiters funktioniert.

Einen gewissen Luxus bietet der E-Motor.
E-Motoren sind optional zu einigen Kayakmodellen im Zubehör erhältlich.
Kosten aber z.T. ein S...eine Geld.Dafür bekommt man 2 Standartyaks.
Wieder ein Grund dafür, zu schauen was selber machbar ist.
Nach vielen Ideen und etlichen Bastelstunden ist das dabei raus gekommen :

Bugvariante                                             Heckvariante

PikePointPikePoint
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Beide werden durch die Steuerkonsole, die zwischen den Beinen auf dem Kayak montiert ist (2 Vor.- 1 Rückwärtsgang),
 bedient und mit den Füßen gelenkt.Eine 40 Ah Batterie reicht für einige Stunden aus.
Viel größer sollte sie wegen des Gewichtes nicht sein.

Ein Echolot darf  natürlich nicht fehlen.
Für einfache Echolote/Geber gibt es eine saubere Methode den Geber "im" Boot zu befestigen.
In der Regel sendet und empfängt der Geber durch bis zu 5mm dickem Material- also auch
durch den Rumpf des Kayaks.Dazu hat man verschiedene Befestigungsmöglichkeiten.
2K-Kleber, Sikaflex, Silikon etc..Wichtig ist, daß zwischen dem Geber und dem Rumpf
keine Luft ist.Luftblasen stören das Signal und bringen ein unsauberes Echobild.
PikePoint

Der Sideimage-Geber muss außen am Kayak befestigt werden.
Auf www.yakdrenalin.de wird eine mögliche Variante im Selbstbau vorgestellt.
Weitere Möglichkeiten, z.B. mit Geberstangen, findet Ihr im www.

Da die "Kayak-Angelei" in Deutschland noch wenig verbreitet ist, sind auch die
Bezugsquellen für allgemeines Angel-SOT-Equipment nicht sonderlich ausgeprägt.
Gute Erfahrungen konnten wir bisher mit einigen Shops machen.
Dazu gehören :
www.pike-attack.de
www.paddel-fisch.de

Das war es erstmal im Groben.
Weitere Einzelheiten findet Ihr im Forum.
Z.B.: Bau eines Standart-Transportwagens oder als Fahrradanhänger.

PikePoint
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Einige Dinge müssen erstmal ausgiebig getestet werden bevor wir weiter darüber berichten können.

Über spezielle "Nebensächlichkeiten" werden wir im nächsten Bericht informieren.
Wir bleiben am Ball.

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